Ich möchte zurückgehen in der Zeit
Judith Hermann folgt in ihrem neuen Buch den Spuren ihres Grossvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Dort hatten die Deutschen ein Ghetto errichtet, in dem 30'000 jüdische Menschen leben mussten. Die Mutter sagt, sie habe nur wenige Erinnerungen an ihren Vater. Die Erzählerin fährt nach Radom, um mehr zu erfahren, dann reist sie weiter zu ihrer Schwester nach Neapel, die von den dunklen Geschichten nichts hören möchte. Und immer geht es um die Frage: Wie kann man von dem Täter-Grossvater und von dem Verschwiegenen erzählen? «Leerstellen beschreiben – kaum jemand beherrscht das so bravourös wie die grosse Stilistin Judith Hermann.» (Katja Schönherr, SRF 2 Kultur)
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